Ernährungswissenschaftliches Gymnasium

Auf den Spuren der regionalen Uhrenindustrie

Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Wirtschaft und Gesellschaft“ besuchte die Eingangsklasse des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums das Uhrenindustriemuseum in Schwenningen. Dort lernten sie wie die Uhrenindustrie in Schwenningen Auswirkungen auf den Welthandel, auf die Geschichte und die Wirtschaft der Region hatte. Stellvertretend für viele Industrien wurde der Aufstieg und Niedergang der Uhrenindustrie thematisiert und in der Phase der Industrialisierung bzw. Globalisierungsprozesse verortet.
Des Weiteren lernten die SchülerInnen den Alltag der FabrikarbeiterInnen kennen, angefangen bei Stempelkarten zur Messung der Arbeitszeit bis hin zu praktisch vorgeführten Arbeit an Maschinen (bspw. wie Zahnräder gefräst und wie Zeiger gestanzt wurden), und somit was es bedeutete in einer Fabrik während der Hochindustrialisierung zu arbeiten. Dazu gab es Geschichten, wie das Leben auch außerhalb der Fabrik war, so dass ein besseres Verständnis der vergangenen Zeit geschaffen werden konnte.

Im Anschluss wurde man bei dem Rundgang durchs Museum begleitet, um die geschichtlichen Hintergründe zu vertiefen. Wer wollte, konnte außerdem u.a. sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Es gab verschiedene Stationen, an denen man rund um das Thema Uhrenherstellung und Zeit arbeiten konnte. Wir danken dem Team des Museums, insbesondere Frau Wenzel für die informative und anschauliche Führung.

Text: Anna Skopinzew (EGE), WA

Uhrenindustriemuseum